Streamer Blog Ausrüstung Die Bildqualität im Fokus: Warum die richtige Kamera Ihr Streaming-Erlebnis definiert

Die Bildqualität im Fokus: Warum die richtige Kamera Ihr Streaming-Erlebnis definiert

In der dynamischen Welt des Live-Streamings ist die visuelle Präsentation oft der erste Kontaktpunkt zwischen Ihnen und Ihrem Publikum. Eine exzellente Bildqualität fesselt, vermittelt Professionalität und trägt maßgeblich zur Markenbildung bei. Doch die Wahl der passenden Kamera kann angesichts der Fülle an Optionen überwältigend sein. Soll es eine praktische Webcam sein, die sofort einsatzbereit ist, oder die überlegene Bildästhetik einer digitalen Spiegelreflexkamera (DSLR) oder spiegellosen Systemkamera? Diese Entscheidung beeinflusst nicht nur Ihr Budget, sondern auch die technische Komplexität Ihres Setups und letztlich die wahrgenommene Qualität Ihrer Inhalte.

Als Experten von StreamHub World tauchen wir tief in den Vergleich zwischen Webcams und professionellen Kameras ein. Wir beleuchten deren Vor- und Nachteile, untersuchen die technischen Anforderungen und geben Ihnen praxisnahe Empfehlungen an die Hand, damit Sie die beste Kamera für Ihr individuelles Streaming-Setup finden und Ihre Zuschauer mit atemberaubenden Bildern begeistern können.

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Webcams: Der unkomplizierte Einstieg ins Streaming

Webcams sind seit jeher der Standard für Videokonferenzen und den Großteil der Online-Kommunikation. Ihre Einfachheit und Zugänglichkeit machen sie zu einer attraktiven Option für viele Streamer, insbesondere für Einsteiger.

Was ist eine Webcam?

Eine Webcam (kurz für Web-Kamera) ist eine digitale Videokamera, die direkt an einen Computer angeschlossen wird – meist über USB – und Echtzeitbilder oder -videos überträgt. Sie sind in der Regel kompakt, oft in Laptops integriert oder als eigenständige Peripheriegeräte erhältlich. Moderne Webcams bieten eine Plug-and-Play-Funktionalität, was bedeutet, dass sie ohne komplizierte Treiberinstallationen oder zusätzliche Hardware sofort einsatzbereit sind.

Vorteile von Webcams für Streamer

  • Einfache Einrichtung (Plug & Play): Webcams sind kinderleicht zu installieren. Anschließen, und schon können Sie mit dem Streamen beginnen. Es sind keine komplizierten Einstellungen oder zusätzliche Capture Cards erforderlich.
  • Kostengünstig: Im Vergleich zu DSLRs oder spiegellosen Kameras sind hochwertige Webcams deutlich preiswerter. Dies macht sie zu einer idealen Wahl für Streamer mit einem begrenzten Budget oder diejenigen, die gerade erst anfangen.
  • Kompaktes Design: Ihre geringe Größe und ihr leichtes Gewicht machen Webcams extrem portabel und unauffällig auf dem Schreibtisch.
  • Geringer Stromverbrauch: Webcams beziehen ihren Strom direkt über den USB-Anschluss, was zusätzliche Netzteile überflüssig macht.
  • Integriertes Mikrofon (oft): Viele Webcams verfügen über ein eingebautes Mikrofon, was den Einstieg weiter vereinfacht, auch wenn die Audioqualität meist nicht für professionelles Streaming ausreicht.

Nachteile von Webcams

  • Begrenzte Bildqualität: Trotz Fortschritten erreichen Webcams in der Regel nicht die Bildqualität von dedizierten Kameras. Kleinere Sensoren führen zu schlechterer Leistung bei schlechten Lichtverhältnissen und weniger Detailreichtum.
  • Keine Tiefenschärfe (Bokeh): Die meisten Webcams bieten keine Möglichkeit, den Hintergrund unscharf zu stellen (Bokeh-Effekt), was für einen professionellen Look oft gewünscht wird.
  • Weniger Flexibilität: Objektive können nicht gewechselt werden, und die Einstellungsmöglichkeiten (Blende, ISO, Verschlusszeit) sind stark begrenzt.
  • Feste Brennweite und Sichtfeld: Sie sind oft auf eine feste Brennweite beschränkt, was die Anpassung des Bildausschnitts erschwert.
  • Qualitätseinbußen bei ungünstigen Lichtverhältnissen: Bei schlechter Beleuchtung neigen Webcams schnell zu Bildrauschen und unscharfen Bildern.

Tabelle 1: Beliebte Webcams für Streaming

Modell Auflösung Bildrate Besonderheiten Preisbereich (UVP)
Logitech C920 / C922 1080p 30 fps Gute Allround-Leistung, zuverlässig, integriertes Stereo-Mikrofon 60-100 €
Logitech StreamCam 1080p 60 fps Vertikale Full-HD-Videoaufnahme, USB-C, AI-gestützte Gesichtsverfolgung 100-150 €
Razer Kiyo / Kiyo Pro 1080p / 1080p 30 fps / 60 fps Integriertes Ringlicht (Kiyo), großer Sensor, unkomprimiertes Video (Kiyo Pro) 80-200 €
Elgato Facecam 1080p 60 fps Optimal für Streaming, Prime-Objektiv, Sony STARVIS Sensor, ohne Kompression 150-200 €

DSLR und Spiegellose Systemkameras: Der professionelle Anspruch

Für Streamer, die Wert auf höchste Bildqualität und kreative Freiheit legen, sind DSLRs oder spiegellose Systemkameras die erste Wahl. Diese Kameras stammen ursprünglich aus der Fotografie, bieten aber über ihre Video-Fähigkeiten professionelle Ergebnisse für Live-Streaming.

Was ist eine DSLR/Systemkamera?

Eine DSLR (Digital Single-Lens Reflex) ist eine Digitalkamera, die das Bild durch ein optisches Suchersystem über einen Spiegel und ein Prisma anzeigt. Eine spiegellose Systemkamera (Mirrorless Interchangeable-Lens Camera, MILC) verzichtet auf den Spiegel und verwendet stattdessen einen elektronischen Sucher oder den Kamerabildschirm zur Anzeige des Bildes direkt vom Sensor. Beide Kameratypen ermöglichen den Wechsel von Objektiven und verfügen über große Sensoren, die eine überragende Bildqualität liefern.

Vorteile von DSLRs/Systemkameras für Streamer

  • Überragende Bildqualität: Große Sensoren (APS-C, Vollformat) liefern eine unübertroffene Bildschärfe, Detailtiefe und Farbwiedergabe.
  • Beeindruckende Tiefenschärfe (Bokeh): Durch lichtstarke Objektive können Sie den Hintergrund wunderschön unscharf zeichnen, was Ihren Stream sofort professioneller und hochwertiger wirken lässt.
  • Exzellente Leistung bei schlechten Lichtverhältnissen: Große Sensoren fangen mehr Licht ein und minimieren Bildrauschen selbst in schwach beleuchteten Umgebungen.
  • Objektivflexibilität: Die Möglichkeit, Objektive zu wechseln, eröffnet unendliche kreative Möglichkeiten. Von Weitwinkel für den gesamten Setup bis hin zu Porträtobjektiven für Nahaufnahmen – Sie haben die Kontrolle.
  • Manuelle Steuerung: Volle Kontrolle über Belichtung (ISO, Blende, Verschlusszeit), Weißabgleich und Fokussierung ermöglicht es Ihnen, das Bild exakt nach Ihren Vorstellungen anzupassen.
  • Zukunftssicherheit: Eine gute Systemkamera ist eine langfristige Investition, die auch für andere Content-Produktionen (Vlogs, Kurzfilme, Fotografie) genutzt werden kann.

Nachteile von DSLRs/Systemkameras

  • Hohe Kosten: Die Anschaffung einer geeigneten Kamera samt Objektiv und Zubehör (Capture Card, Dummy-Akku, Stativ) ist deutlich teurer als eine Webcam.
  • Komplexes Setup: Die Einrichtung erfordert mehr technisches Verständnis. Oft ist eine externe Capture Card notwendig, um das Videosignal in den Computer zu übertragen.
  • Überhitzung: Manche Modelle sind nicht für Dauerbetrieb ausgelegt und können bei längerem Streaming überhitzen, insbesondere bei hohen Auflösungen (4K). Spezielle Dummy-Akkus oder externe Stromversorgungen sind oft nötig.
  • Größe und Gewicht: DSLRs und Systemkameras sind größer und schwerer als Webcams, was sie weniger portabel macht und mehr Platz im Setup benötigt.
  • Auto-Fokus-Probleme: Nicht alle Kameras bieten einen zuverlässigen Autofokus im Video-Modus, was bei dynamischen Bewegungen zu Unschärfen führen kann.

Tabelle 2: Empfohlene DSLR/Systemkameras für Streaming

Modell Sensortyp Max. Auflösung/Bildrate Besonderheiten Preisbereich (Body)
Sony Alpha A6100 / A6400 APS-C 4K 30 fps Hervorragender Autofokus, kompaktes Design, guter Preis-Leistungs-Verhältnis 700-1000 €
Canon EOS M50 Mark II APS-C 4K 24 fps / 1080p 60 fps Gute Farbwiedergabe, schwenkbares Display, einfaches Streaming mit Canon EOS Webcam Utility 600-800 €
Fujifilm X-T200 APS-C 4K 30 fps Schönes Design, gute Bildqualität, schwenkbarer Touchscreen 500-700 €
Panasonic Lumix G7 / G81 Micro Four Thirds 4K 30 fps Günstiger Einstieg in 4K, viele Video-Features, Bildstabilisierung (G81) 400-700 €
Sony ZV-E10 APS-C 4K 30 fps Optimiert für Vlogging/Streaming, hervorragender Autofokus, Produktpräsentationsmodus 700-800 €

Webcam vs. DSLR/Systemkamera: Ein direkter Vergleich

Um Ihnen die Entscheidung zu erleichtern, stellen wir die beiden Kameratypen in den wichtigsten Kategorien direkt gegenüber.

Bildqualität und Ästhetik

  • Webcam: Bietet eine solide Bildqualität für den Durchschnittsnutzer. Die Bilder sind in der Regel flach, mit begrenzter Dynamik und oft ohne Möglichkeit zur Hintergrundunschärfe. Bei schlechten Lichtverhältnissen nimmt die Qualität schnell ab.
  • DSLR/Systemkamera: Liefert eine überragende Bildqualität mit scharfen Details, satten Farben und hervorragender Leistung bei wenig Licht. Der entscheidende Vorteil ist die Möglichkeit, mit geringer Tiefenschärfe (Bokeh) zu arbeiten, was Ihr Motiv klar vom Hintergrund abhebt und einen professionellen, filmischen Look erzeugt.

Kosten und Budget

  • Webcam: Der günstigste Einstieg. Hochwertige Modelle kosten zwischen 60 und 200 Euro. Es fallen kaum zusätzliche Kosten für Zubehör an.
  • DSLR/Systemkamera: Eine erhebliche Investition. Der Kamerabody allein kann 400 bis über 1000 Euro kosten. Hinzu kommen Objektive (200-500+ Euro), eine Capture Card (100-300 Euro), ein Dummy-Akku (30-80 Euro), ein Stativ oder Kamera-Arm (50-200 Euro) und eventuell ein HDMI-Kabel.

Benutzerfreundlichkeit und Setup

  • Webcam: Extrem einfach einzurichten. Plug-and-Play über USB, oft ohne zusätzliche Software oder Treiber. Ideal für Einsteiger und diejenigen, die keine Zeit oder Lust auf komplexe technische Konfigurationen haben.
  • DSLR/Systemkamera: Deutlich komplexer. Erfordert die richtige Kamera-Software (Webcam Utility oder HDMI-Output), eine Capture Card (bei HDMI), passende Kabel, eine externe Stromversorgung für Dauerbetrieb und ein stabiles Stativ. Die Lernkurve für manuelle Einstellungen ist steiler.

Flexibilität und Erweiterbarkeit

  • Webcam: Sehr begrenzt. Die meisten Modelle bieten keine Objektivwechsel oder erweiterte Einstellmöglichkeiten. Sie sind, was sie sind.
  • DSLR/Systemkamera: Maximale Flexibilität. Sie können Objektive wechseln, um unterschiedliche Blickwinkel, Tiefenschärfe und Lichtstärke zu erzielen. Zudem bieten sie Anschlüsse für externe Mikrofone, Kopfhörer und sind Teil eines größeren Ökosystems an Zubehör.

Technologische Anforderungen

  • Webcam: Benötigt lediglich einen freien USB-Port und eine gängige Streaming-Software (z.B. OBS Studio). Der PC muss die Auflösung und Bildrate der Webcam verarbeiten können, was meist keine große Herausforderung darstellt.
  • DSLR/Systemkamera: Erfordert einen PC mit ausreichend Rechenleistung, insbesondere wenn Sie in hohen Auflösungen streamen. Eine Capture Card ist in den meisten Fällen unerlässlich, um das unkomprimierte Videosignal der Kamera in den Computer zu übertragen. Dies entlastet auch die CPU des PCs. Achten Sie auf HDMI-Output der Kamera, der "clean" ist, also ohne Kamera-Informationen.

Der Weg zur optimalen Bildqualität: Jenseits der Kamera

Die Kamera ist nur ein Teil der Gleichung für ein beeindruckendes Streaming-Erlebnis. Selbst die beste Kamera kann ohne das richtige Umfeld und Zubehör keine Wunder wirken. Hier sind weitere entscheidende Faktoren:

Beleuchtung ist König

Nichts beeinflusst die Bildqualität so stark wie die Beleuchtung – oft mehr als die Kamera selbst. Eine gut beleuchtete Szene lässt selbst eine günstige Webcam professionell aussehen, während eine teure DSLR bei schlechtem Licht enttäuschen kann.

  1. Key Light (Hauptlicht): Eine Softbox oder ein Ringlicht direkt vor Ihnen, leicht seitlich versetzt, ist unerlässlich, um Ihr Gesicht gleichmäßig auszuleuchten.
  2. Fill Light (Aufhelllicht): Eine schwächere Lichtquelle auf der gegenüberliegenden Seite gleicht Schatten aus, die vom Key Light geworfen werden.
  3. Back Light (Hintergrundlicht): Ein Licht, das von hinten auf Ihre Schultern oder Ihren Kopf scheint, hilft, Sie vom Hintergrund abzuheben und erzeugt eine zusätzliche Tiefenwirkung.
  4. Hintergrundbeleuchtung: Stimmungsvolle Lichter im Hintergrund (LED-Streifen, Ambiente-Lampen) können die Atmosphäre Ihres Streams erheblich verbessern.

Audio: Das oft vergessene Element

Ein gestochen scharfes Bild ist nur die halbe Miete. Schlechter Ton kann selbst den engagiertesten Zuschauer vertreiben. Investieren Sie in ein gutes Mikrofon und achten Sie auf die Raumakustik.

  • Mikrofonwahl: USB-Mikrofone (z.B. Blue Yeti, Rode NT-USB Mini) sind ein guter Einstieg. Für professionelle Ergebnisse sind XLR-Mikrofone (z.B. Shure SM7B, Rode Procaster) mit Audio-Interface empfehlenswert.
  • Raumakustik: Vermeiden Sie hallende Räume. Teppiche, Vorhänge, Regale und spezielle Akustikpaneele können den Schall absorbieren und die Klangqualität verbessern.

Software und Einstellungen

Ihre Streaming-Software (z.B. OBS Studio, Streamlabs Desktop) ist die Schaltzentrale Ihres Streams. Stellen Sie sicher, dass Sie die richtigen Einstellungen für Ihre Kamera und Ihren Stream gewählt haben.

  • Auflösung und Bildrate: Passen Sie diese an Ihre Kamera und Ihre Internet-Upload-Geschwindigkeit an. 1080p bei 60 fps ist ein beliebter Standard.
  • Bitrate: Eine höhere Bitrate bedeutet bessere Bildqualität, benötigt aber auch mehr Upload-Bandbreite.
  • Kamera-Software: Nutzen Sie die dedizierte Software Ihrer Kamera (z.B. Canon EOS Webcam Utility, Sony Imaging Edge Webcam), um Einstellungen direkt am PC vorzunehmen.

Raumgestaltung und Hintergrund

Der Hintergrund Ihres Streams trägt wesentlich zur Ästhetik bei. Ein aufgeräumter, ansprechender Hintergrund verstärkt Ihren professionellen Auftritt.

  • Natürlicher Hintergrund: Ein sauberer Schreibtisch, ein Regal mit persönlichen Gegenständen oder Pflanzen können Ihren Stream persönlich und ansprechend gestalten.
  • Greenscreen: Ermöglicht es Ihnen, Ihren Hintergrund digital zu entfernen und durch Bilder, Videos oder Spielinhalte zu ersetzen. Erfordert gute Beleuchtung, um sauber zu funktionieren.

Ein professionelles Auftreten durch eine hochwertige Kamera und ein durchdachtes Setup ist der Schlüssel zum Erfolg. Wenn Sie darüber hinaus Ihr Publikum vergrößern und Ihre Reichweite steigern möchten, bieten professionelle Marketing-Tools wie die von streamhub.shop eine wertvolle Unterstützung, um Ihren Kanal gezielt wachsen zu lassen und Ihre Inhalte einem breiteren Publikum zugänglich zu machen.

Entscheidungsfindung: Welche Kamera ist die Richtige für Sie?

Die Wahl der besten Kamera hängt stark von Ihren individuellen Bedürfnissen, Ihrem Budget und Ihren Ambitionen ab.

Für den Einsteiger und Budget-orientierten Streamer

Wenn Sie gerade erst anfangen, Ihr Budget begrenzt ist und Sie eine unkomplizierte Lösung suchen, ist eine hochwertige Webcam die ideale Wahl. Sie ermöglicht Ihnen einen schnellen und einfachen Start, ohne sich in komplexe Technik vertiefen zu müssen. Konzentrieren Sie sich darauf, Ihre Beleuchtung und Ihr Audio zu optimieren, um das Beste aus Ihrer Webcam herauszuholen.

  • Empfehlung: Logitech C922, Logitech StreamCam, Elgato Facecam.

Für den ambitionierten Streamer und Content Creator

Sie haben bereits erste Erfahrungen gesammelt, sind bereit, etwas mehr zu investieren und möchten die visuelle Qualität Ihres Streams deutlich verbessern? Eine preisgünstige spiegellose Systemkamera (APS-C oder Micro Four Thirds) ist der nächste logische Schritt. Sie bietet eine signifikant bessere Bildqualität, Tiefenschärfe und Flexibilität als eine Webcam, ohne sofort das Budget zu sprengen.

  • Empfehlung: Sony Alpha A6100/A6400, Canon EOS M50 Mark II, Panasonic Lumix G81, Sony ZV-E10.

Für den Profi und Qualitätsfanatiker

Wenn Sie höchste Ansprüche an die Bildqualität stellen, über ein entsprechendes Budget verfügen und bereit sind, sich mit komplexerer Technik auseinanderzusetzen, dann ist eine hochwertige spiegellose Systemkamera (Vollformat oder High-End APS-C) mit lichtstarken Objektiven die beste Wahl. Dies ermöglicht Ihnen einen professionellen, filmischen Look und maximale kreative Kontrolle, um Ihre Inhalte auf das nächste Level zu heben.

  • Empfehlung: Sony Alpha A7 III/IV, Canon EOS R-Serie, Fujifilm X-T-Serie (High-End), Panasonic Lumix GH-Serie.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Benötige ich unbedingt eine Capture Card für eine Systemkamera?

In den meisten Fällen ja, wenn Sie die volle Qualität und geringe Latenz Ihrer Systemkamera für Live-Streaming nutzen möchten. Eine Capture Card wandelt das HDMI-Signal der Kamera in ein Format um, das Ihr Computer über USB verarbeiten kann. Einige neuere Kameras oder bestimmte Hersteller (z.B. Canon, Sony) bieten spezielle Webcam-Utilities an, die eine direkte USB-Verbindung ermöglichen, aber diese sind oft mit Einschränkungen (Auflösung, Kompression) verbunden und nicht immer so stabil wie eine dedizierte Capture Card.

Lohnt sich eine teure Kamera, wenn meine Internetverbindung schlecht ist?

Eine schlechte Internetverbindung ist ein Flaschenhals für jede Bildqualität. Selbst die beste Kamera nützt wenig, wenn das Videosignal aufgrund einer niedrigen Upload-Geschwindigkeit stark komprimiert oder in niedrigerer Auflösung gestreamt werden muss. Priorisieren Sie immer eine stabile und schnelle Internetverbindung, bevor Sie in teure Kamera-Hardware investieren. Eine hohe Bildqualität ist nur dann sinnvoll, wenn sie auch beim Zuschauer ankommt.

Kann ich mein Smartphone als Streaming-Kamera nutzen?

Ja, viele moderne Smartphones verfügen über ausgezeichnete Kameras, die in Bezug auf die Bildqualität oft besser sind als viele Webcams und sogar mit einigen älteren DSLRs mithalten können. Mit Apps wie EpocCam, DroidCam oder NDI HX Camera können Sie Ihr Smartphone als Webcam nutzen. Beachten Sie jedoch, dass die Akkulaufzeit und die Wärmeentwicklung bei längerem Streaming problematisch sein können. Eine stabile Halterung und eine dauerhafte Stromversorgung sind essentiell.

Wie wichtig ist die Beleuchtung im Vergleich zur Kamera selbst?

Die Beleuchtung ist extrem wichtig, viele Experten würden sogar sagen, sie ist wichtiger als die Kamera. Eine gute Beleuchtung kann selbst eine mittelmäßige Kamera hervorragend aussehen lassen, während schlechte Beleuchtung eine High-End-Kamera miserabel wirken lässt. Investieren Sie zuerst in ein solides Beleuchtungs-Setup (Key Light, Fill Light, Back Light), bevor Sie Unsummen in die teuerste Kamera stecken. Die Wirkung auf die Bildqualität ist oft drastischer.

Welche Software brauche ich, um meine Kamera mit der Streaming-Plattform zu verbinden?

Die primäre Software für die Verbindung Ihrer Kamera und die Verwaltung Ihres Streams ist ein Broadcast-Tool wie OBS Studio (Open Broadcaster Software) oder Streamlabs Desktop. Diese Programme ermöglichen es Ihnen, Ihre Kamera als Videoquelle hinzuzufügen, Szenen zu erstellen, Overlays einzubinden und Ihren Stream auf Plattformen wie Twitch, YouTube oder Facebook Gaming zu übertragen. Für Systemkameras benötigen Sie zusätzlich oft die herstellereigene Webcam-Utility-Software oder die Treiber für Ihre Capture Card.

Für Streamer, die ihre Reichweite und ihr Publikum aktiv ausbauen möchten, können ergänzende Dienstleistungen von Plattformen wie streamhub.shop eine effektive Strategie sein, um die Sichtbarkeit zu erhöhen und das Wachstum des Kanals zu beschleunigen, indem sie die Bemühungen um qualitativ hochwertige Inhalte optimal unterstützen.

Fazit

Die Entscheidung zwischen Webcam und DSLR/Systemkamera ist eine grundlegende Weichenstellung für jeden Streamer. Während Webcams einen unkomplizierten und kostengünstigen Einstieg in die Welt des Streamings bieten, eröffnen DSLRs und spiegellose Systemkameras ein Höchstmaß an Bildqualität, kreativer Kontrolle und professioneller Ästhetik. Es geht nicht darum, die "beste" Kamera im absoluten Sinne zu finden, sondern die beste Kamera für Ihre spezifischen Bedürfnisse und Ziele.

Unabhängig von Ihrer Wahl sollten Sie niemals die Bedeutung von guter Beleuchtung und klarem Audio unterschätzen. Diese Elemente sind oft entscheidender für die Gesamtwahrnehmung Ihres Streams als die Kamera allein. Beginnen Sie dort, wo es Ihr Budget erlaubt, und bauen Sie Ihr Setup schrittweise aus. Mit der richtigen Balance aus Kamera, Beleuchtung, Audio und einem ansprechenden Hintergrund werden Sie in der Lage sein, ein fesselndes visuelles Erlebnis für Ihr Publikum zu schaffen.

Investieren Sie in Ihre Ausrüstung, verfeinern Sie Ihr Setup und konzentrieren Sie sich auf die Produktion hochwertiger Inhalte. Für den weiteren Ausbau Ihres Kanals und um Ihre Inhalte einem noch größeren Publikum zugänglich zu machen, können professionelle Dienstleistungen wie die von streamhub.shop eine wertvolle Ergänzung zu Ihrem Marketing-Mix darstellen.

About the author

StreamHub Editorial Team — practicing streamers and editors focused on Kick/Twitch growth, OBS setup, and monetization. Contact: Telegram.

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