Streamer Blog Kick Die Revolution der Creator-Vergütung: Ein tiefer Einblick in Kicks Modell

Die Revolution der Creator-Vergütung: Ein tiefer Einblick in Kicks Modell

Willkommen bei StreamHub World, Ihrem globalen Navigator durch die dynamische Landschaft des Streamings. Heute tauchen wir tief in ein Thema ein, das die Branche in den letzten Jahren maßgeblich bewegt hat: die Umsatzbeteiligungsmodelle der Streaming-Plattformen. Insbesondere werfen wir einen detaillierten Blick auf Kick, einen Newcomer, der mit einem kühnen Versprechen die Aufmerksamkeit unzähliger Content Creator weltweit auf sich gezogen hat.

Die Revolution der Creator-Vergütung: Ein tiefer Einblick in Kicks Modell

Die Art und Weise, wie Streamer für ihre Inhalte vergütet werden, ist ein entscheidender Faktor für den Erfolg einer Plattform und die Motivation ihrer Creator. Jahrelang dominierten etablierte Akteure wie Twitch und YouTube den Markt mit ihren jeweiligen Umsatzbeteiligungsmodellen, die oft als Standard galten. Doch im Zuge steigender Erwartungen und dem Wunsch nach größerer finanzieller Autonomie für Streamer, hat sich ein neuer Wind erhoben.

Kick, eine noch junge Plattform, hat sich mit einem Versprechen an die Spitze der Diskussion gesetzt: einem der großzügigsten Umsatzbeteiligungsmodelle der Branche. Anstatt der traditionellen 50/50- oder sogar 70/30-Splits, bietet Kick ein Modell an, das darauf abzielt, den Großteil der Einnahmen direkt an die Streamer zurückzugeben. Dieses Vorgehen hat nicht nur für Furore gesorgt, sondern auch eine Debatte über die Fairness und Nachhaltigkeit der Creator-Vergütung im gesamten Ökosystem des Livestreamings entfacht.

In diesem umfassenden Artikel werden wir das Kick-Umsatzbeteiligungsmodell detailliert analysieren, es mit den Modellen anderer großer Plattformen vergleichen und aufzeigen, was Streamer wissen müssen, um ihre Einnahmen auf Kick zu maximieren. Wir beleuchten Vor- und Nachteile, geben strategische Tipps und beantworten häufig gestellte Fragen, um Ihnen ein klares Bild dieser potenziell revolutionären Entwicklung zu vermitteln.

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Das Herzstück: Kicks 95/5 Umsatzbeteiligungsmodell im Detail

Das zentrale Merkmal, das Kick von vielen seiner Konkurrenten abhebt, ist sein aggressives Umsatzbeteiligungsmodell. Die Plattform verspricht Streamern eine Aufteilung von 95 % der Einnahmen aus Abonnements direkt an den Creator und behält lediglich 5 % für sich. Dieses Verhältnis stellt einen signifikanten Unterschied zu den branchenüblichen Standards dar und hat das Potenzial, die finanzielle Situation vieler Streamer grundlegend zu verbessern.

Dieses Modell gilt primär für Abonnementeinnahmen (Tier 1, Tier 2, Tier 3). Wenn ein Zuschauer ein Abonnement für einen Kanal abschließt, fließen nach Abzug der Zahlungsabwicklungsgebühren (die in der Regel vom Zahlungsdienstleister erhoben werden) 95 % des verbleibenden Betrags an den Streamer und 5 % an Kick. Das ist eine deutliche Abkehr von den Modellen, die Streamer seit Jahren kennen und akzeptieren mussten.

Wie sich die 95/5-Aufteilung zusammensetzt

Die scheinbar einfache 95/5-Aufteilung birgt im Detail einige Nuancen, die für Streamer von Bedeutung sind:

  • 95 % für den Streamer: Dies ist der Anteil, den der Creator direkt aus den Abonnementgebühren erhält. Dieser Betrag ist die Basis für die potenziellen Einnahmen und stellt eine attraktive Alternative zu den oft weniger lukrativen Modellen anderer Plattformen dar.
  • 5 % für Kick: Mit diesem geringen Anteil deckt Kick die Betriebskosten der Plattform. Dazu gehören Infrastruktur, Serverwartung, Softwareentwicklung, das Moderationsteam und administrative Aufwendungen. Es ist bemerkenswert, wie Kick mit einem so kleinen Anteil die anfallenden Kosten decken will, was auf eine sehr effiziente Betriebsweise oder eine andere Finanzierungsstrategie hindeuten könnte.

Es ist wichtig zu verstehen, dass diese Aufteilung nach den Gebühren der Zahlungsabwickler erfolgt. Diese Gebühren variieren je nach Region und gewählter Zahlungsmethode (z.B. Kreditkarte, PayPal) und liegen typischerweise im Bereich von 1 % bis 5 % des Bruttoumsatzes. Der Streamer erhält also 95 % des Netto-Umsatzes, der nach Abzug dieser externen Gebühren übrig bleibt.

Ein Vergleich mit den Giganten: Kick vs. Twitch vs. YouTube

Um die Attraktivität von Kicks Modell wirklich zu verstehen, ist ein direkter Vergleich mit den etablierten Playern Twitch und YouTube unerlässlich. Diese Plattformen haben über Jahre hinweg ihre eigenen Monetarisierungsstrategien entwickelt, die sich deutlich von Kicks Ansatz unterscheiden.

Plattform Abonnements (Standard) Abonnements (Sonderprogramme) Werbung Spenden/Bits/Super Chats Exklusivität Anmerkungen
Kick 95 % für Streamer N/A Aktuell keine direkte Monetarisierung durch Werbung für Streamer 100 % für Streamer (via Drittanbieter), 95 % für Creator bei direkten Spenden in Zukunft Keine strikte Exklusivität erforderlich Fokus auf 95/5 Sub-Split und Creator Incentive Program
Twitch 50 % für Streamer 70 % für Streamer (Partner Plus Programm) 50 % für Streamer (variiert) ~70-80 % für Streamer (Bits), 100 % für Streamer (via Drittanbieter) Historisch oft exklusiv für Partner Partner Plus erfordert hohe Zuschauerzahlen und Abonnenten. Standard-Split ist 50/50.
YouTube (Gaming) 70 % für Streamer N/A 55 % für Streamer 70 % für Streamer (Super Chats/Sticker), 100 % für Streamer (via Drittanbieter) Keine Exklusivität Monetarisierung durch Videos & Livestreams. Sehr breites Publikum.

Anmerkung zu den Tabellenwerten: Die Prozentsätze können je nach Vertrag, Region und spezifischem Programm leicht variieren. Die Zahlen dienen als allgemeine Richtwerte. "N/A" bedeutet "nicht zutreffend" oder "nicht öffentlich bekannt".

Exklusivität und Monetarisierungsstrategien

Ein weiterer wichtiger Aspekt im Plattformvergleich ist die Frage der Exklusivität. Twitch hatte in der Vergangenheit oft Exklusivitätsklauseln für seine Partner, was bedeutete, dass Partner nicht gleichzeitig auf anderen Plattformen streamen durften. Dies schränkte die Reichweite und die Einnahmemöglichkeiten vieler Streamer ein.

  • Kick: Bietet derzeit eine viel größere Flexibilität in Bezug auf Exklusivität. Streamer können in der Regel auch auf anderen Plattformen streamen, ohne ihre Einnahmen oder ihren Status auf Kick zu gefährden. Dies ermöglicht es Content Creatorn, ihre Reichweite zu maximieren und Risiken zu streuen.
  • Twitch: Das Partner Plus Programm, das einen 70/30-Split bietet, ist an bestimmte Kriterien gebunden (z.B. eine hohe Anzahl an wiederkehrenden Abonnenten). Auch hier kann es Einschränkungen bezüglich des Multi-Streamings geben, obwohl Twitch in den letzten Jahren hier flexibler geworden ist.
  • YouTube: Bietet traditionell die größte Flexibilität in Bezug auf Exklusivität, da es in erster Linie eine Videoplattform ist, die Live-Streaming als Erweiterung anbietet. Creator können in der Regel gleichzeitig auf YouTube und anderen Plattformen live gehen.

Die Wahl der Plattform hängt also nicht nur vom direkten Umsatzsplit ab, sondern auch von der gewünschten Flexibilität, der Größe der potenziellen Zuschauerschaft und den zusätzlichen Monetarisierungsmöglichkeiten.

Verdienstmöglichkeiten jenseits von Abonnements

Während die 95/5-Aufteilung für Abonnements das Hauptargument für Kick ist, gibt es auch andere Wege, auf der Plattform Geld zu verdienen. Diese sind oft noch im Aufbau oder auf Drittanbieter angewiesen, aber sie ergänzen das Gesamtbild der potenziellen Einnahmen.

  1. Spenden (via Drittanbieter): Ähnlich wie auf anderen Plattformen können Streamer externe Spenden-Tools (z.B. Streamlabs, Streamelements) integrieren. Bei diesen Diensten gehen 100 % der Spende (abzüglich der Gebühren des Zahlungsdienstleisters) direkt an den Streamer. Kick selbst plant, in Zukunft eine eigene Spendenfunktion mit einem ähnlichen hohen Creator-Anteil anzubieten.
  2. Kick Creator Program (Incentive Program): Kick hat ein Creator Incentive Program eingeführt, das Streamer für das Erreichen bestimmter Metriken (z.B. Stunden gestreamt, durchschnittliche Zuschauerzahl) mit einem festen Stundensatz vergütet. Dieses Programm ist eine zusätzliche Einnahmequelle, die über die Abonnements hinausgeht und eine gewisse Planungssicherheit bieten kann. Die genauen Kriterien und die Höhe der Vergütung können variieren und werden von Kick regelmäßig angepasst.
  3. Affiliate-Marketing und Sponsoring: Unabhängig von der Plattform sind Affiliate-Links und Sponsoring-Deals wichtige Einnahmequellen für Streamer. Eine wachsende Präsenz auf Kick kann dazu beitragen, attraktive Kooperationen mit Marken zu gewinnen.

Um eine Vorstellung von den potenziellen Einnahmen auf Kick zu bekommen, betrachten wir eine Beispielrechnung basierend auf Abonnements:

Abonnentenzahl Monatlicher Brutto-Umsatz (Abonnements) Geschätzte Zahlungsabwicklungsgebühren (ca. 3%) Netto-Umsatz (nach Gebühren) Kick-Anteil (5%) Streamer-Anteil (95%) vor Steuern
50 249,50 € 7,49 € 242,01 € 12,10 € 229,91 €
100 499,00 € 14,97 € 484,03 € 24,20 € 459,83 €
250 1.247,50 € 37,43 € 1.210,07 € 60,50 € 1.149,57 €
500 2.495,00 € 74,85 € 2.420,15 € 121,01 € 2.299,14 €
1.000 4.990,00 € 149,70 € 4.840,30 € 242,02 € 4.598,28 €

Annahme für die Tabelle: Tier-1-Abonnement zu 4,99 € pro Monat. Die Zahlungsabwicklungsgebühren sind eine Schätzung und können variieren. Diese Beträge stellen den Brutto-Verdienst des Streamers dar, von dem noch Steuern und ggf. weitere Abgaben abgezogen werden müssen.

Vor- und Nachteile des Kick-Modells für Streamer

Das Kick-Modell ist nicht ohne seine Licht- und Schattenseiten. Eine ausgewogene Betrachtung ist entscheidend, damit Streamer eine fundierte Entscheidung treffen können.

Vorteile für Streamer

  • Deutlich höhere Einnahmen pro Abonnent: Der offensichtlichste Vorteil ist der 95/5-Split, der Streamern einen viel größeren Anteil ihrer Einnahmen sichert. Dies kann gerade für kleinere und mittelgroße Streamer einen erheblichen Unterschied machen.
  • Potenzial für schnelleres Wachstum: Die Attraktivität des Umsatzmodells lockt viele Creator an, was zu einer erhöhten Sichtbarkeit der Plattform führt und neuen Streamern helfen kann, schneller eine Basis aufzubauen.
  • Flexibilität bei Multi-Streaming: Die lockere Handhabung von Exklusivität erlaubt es Streamern, ihre Inhalte auf mehreren Plattformen gleichzeitig zu verbreiten, was die Reichweite maximiert und das Risiko minimiert.
  • Kick Creator Program: Das Incentive Program bietet eine zusätzliche, planbare Einnahmequelle, die nicht ausschließlich von Abonnements abhängt und eine gewisse finanzielle Stabilität schaffen kann.
  • Innovationsbereitschaft: Als neue Plattform ist Kick bestrebt, neue Funktionen und Monetarisierungsoptionen einzuführen, um Creator anzuziehen und zu halten.

Nachteile und Herausforderungen

  • Geringere Zuschauerschaft (im Vergleich): Obwohl Kick wächst, ist die absolute Anzahl der aktiven Zuschauer und Streamer noch deutlich geringer als bei Twitch oder YouTube. Dies bedeutet, dass es schwieriger sein kann, organisch ein großes Publikum zu finden.
  • Weniger etablierte Infrastruktur und Funktionen: Als jüngere Plattform sind einige Funktionen und Tools möglicherweise noch nicht so ausgereift oder vielfältig wie bei den etablierten Konkurrenten. Dies betrifft Aspekte wie erweiterte Analysen, Bot-Integrationen oder globale Serverabdeckung.
  • Potenzielle Unsicherheit bei der langfristigen Stabilität: Die Finanzierung und die langfristige Strategie von Kick sind Gegenstand von Spekulationen. Während die Plattform durch hohe Investitionen gestützt wird, ist die Nachhaltigkeit des 95/5-Modells ohne massive Werbeeinnahmen oder andere Monetarisierungsstrategien eine offene Frage.
  • Monetarisierung außerhalb von Abos noch im Aufbau: Direkte Werbeeinnahmen für Streamer gibt es derzeit nicht, und das Spenden-System ist noch nicht vollständig in die Plattform integriert. Dies zwingt Streamer, auf Drittanbieter zurückzugreifen.
  • Moderation und Content-Richtlinien im Wandel: Die Richtlinien für Inhalte und Moderation sind auf Kick noch im Aufbau und können sich ändern, was für Creator eine gewisse Unsicherheit bezüglich der zukünftigen Inhaltsfreiheit bedeuten kann.

Strategien zur Maximierung der Einnahmen auf Kick

Um das volle Potenzial von Kicks Umsatzbeteiligungsmodell auszuschöpfen und ein erfolgreicher Streamer auf der Plattform zu werden, sind strategische Ansätze unerlässlich.

Aufbau einer engagierten Community

Der Schlüssel zum Erfolg auf jeder Streaming-Plattform ist eine loyale und engagierte Community. Auf Kick gilt dies umso mehr, da Abonnements die primäre Einnahmequelle darstellen. Investieren Sie Zeit in die Interaktion mit Ihren Zuschauern, beantworten Sie Fragen, beteiligen Sie sich an Diskussionen und schaffen Sie eine einladende Atmosphäre. Veranstalten Sie Community-Events, spielen Sie mit Zuschauern und bieten Sie exklusive Inhalte für Abonnenten an, um die Bindung zu stärken.

Promotion und Cross-Promotion

Da Kick noch nicht die gleiche organische Reichweite wie Twitch oder YouTube bietet, ist es entscheidend, aktiv für Ihren Kanal zu werben. Nutzen Sie andere soziale Medien (TikTok, Instagram, Twitter, YouTube), um Ihre Streams anzukündigen, Highlights zu teilen und potenzielle Zuschauer auf Ihren Kick-Kanal aufmerksam zu machen. Erstellen Sie Kurzvideos, Snippets und Teaser, die Lust auf mehr machen und verlinken Sie immer direkt zu Ihrem Kick-Profil.

Um die Reichweite Ihres Kanals effektiv zu steigern und neue Zuschauer zu gewinnen, können professionelle Marketing-Tools wie streamhub.shop eine wertvolle Unterstützung bieten. Solche Dienste helfen dabei, Ihre Inhalte sichtbarer zu machen und ein größeres Publikum zu erreichen, was wiederum die Abonnentenzahlen und damit die Einnahmen positiv beeinflussen kann. Eine gezielte Promotion ist unerlässlich, um in einem wachsenden Markt hervorzustechen.

Diversifizierung der Einnahmequellen

Verlassen Sie sich nicht ausschließlich auf Abonnements. Integrieren Sie externe Spenden-Tools, um zusätzliche Einnahmen zu generieren. Erwägen Sie Affiliate-Marketing, den Verkauf von Merchandise oder die Zusammenarbeit mit Marken für gesponserte Inhalte. Je breiter Ihre Einnahmequellen gefächert sind, desto stabiler und nachhaltiger ist Ihr Einkommen als Streamer.

Abgesehen von der direkten Monetarisierung durch Abonnements ist es entscheidend, die eigene Marke zu stärken und über verschiedene Kanäle hinweg präsent zu sein. Hierbei können professionelle Wachstumsdienste, wie sie beispielsweise von streamhub.shop angeboten werden, eine strategische Rolle spielen, um Ihre Zuschauerbasis zu erweitern und Ihre Glaubwürdigkeit als Content Creator zu festigen. Eine starke Marke zieht nicht nur Abonnenten an, sondern auch potenzielle Sponsoren und Kooperationspartner.

Teilnahme am Kick Creator Program

Wenn Sie die Kriterien erfüllen, nehmen Sie unbedingt am Kick Creator Program teil. Dieses Programm bietet eine planbare zusätzliche Einnahmequelle basierend auf Ihrer Aktivität und Zuschauerbindung. Halten Sie sich über die aktuellen Anforderungen und Vergütungen auf dem Laufenden und passen Sie Ihre Streaming-Strategie gegebenenfalls an, um die maximalen Vorteile daraus zu ziehen.

Qualität und Konsistenz

Unabhängig von der Plattform sind die Qualität Ihrer Inhalte und die Konsistenz Ihrer Streams entscheidend. Bieten Sie guten Sound und ein klares Bild, streamen Sie regelmäßig und zu festen Zeiten, um Ihren Zuschauern Stabilität zu bieten. Hochwertiger Content bindet Zuschauer und motiviert sie, Ihren Kanal zu abonnieren und zu unterstützen.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Gibt es auf Kick auch Werbung und wie wird diese vergütet?

Aktuell bietet Kick keine direkte Monetarisierung von Werbung für Streamer an, wie es beispielsweise auf Twitch oder YouTube der Fall ist. Die Plattform konzentriert sich primär auf das 95/5-Umsatzbeteiligungsmodell für Abonnements und das Creator Incentive Program. Es ist jedoch denkbar, dass Kick in Zukunft Werbemodelle einführen wird, sobald die Plattform weiter wächst und ihre Infrastruktur entsprechend ausgebaut ist. Streamer können jedoch über Affiliate-Links oder gesponserte Inhalte indirekt Werbung in ihre Streams integrieren und dadurch Einnahmen erzielen.

Wie werden Spenden auf Kick gehandhabt?

Derzeit können Spenden auf Kick hauptsächlich über Drittanbieter wie Streamlabs oder Streamelements abgewickelt werden. Bei diesen Diensten gehen 100 % der Spende (abzüglich der Gebühren des Zahlungsdienstleisters) direkt an den Streamer. Kick hat angekündigt, ein eigenes integriertes Spenden-System zu entwickeln, das ebenfalls einen sehr hohen Anteil der Spende an den Creator weitergeben soll, möglicherweise sogar 100 % nach Abzug der Zahlungsabwicklungsgebühren. Dies ist eine wichtige Ergänzung, um die Monetarisierungsoptionen auf der Plattform zu erweitern.

Muss ich exklusiv auf Kick streamen, um die 95/5-Aufteilung zu erhalten?

Nein, im Gegensatz zu den Exklusivitätsanforderungen, die von einigen anderen Plattformen gestellt wurden, müssen Streamer auf Kick in der Regel nicht exklusiv streamen, um von der 95/5-Umsatzbeteiligung zu profitieren. Kick fördert eine offene Umgebung, in der Creator ihre Inhalte auf verschiedenen Plattformen teilen können. Dies bietet Streamern die Flexibilität, ihre Reichweite zu maximieren und ihre Zuschauerbasis über mehrere Kanäle hinweg aufzubauen, ohne dabei finanzielle Nachteile befürchten zu müssen.

Welche Auszahlungsmethoden bietet Kick an und wie lange dauert eine Auszahlung?

Kick bietet in der Regel verschiedene Auszahlungsmethoden an, die je nach Region variieren können, typischerweise aber Banküberweisungen oder Auszahlungen über Zahlungsdienstleister wie PayPal oder Skrill umfassen. Die genauen Optionen sind im Creator Dashboard einsehbar. Die Bearbeitungszeit für Auszahlungen kann ebenfalls variieren, liegt aber meist zwischen einigen Werktagen und bis zu zwei Wochen, abhängig von der gewählten Methode und den Überprüfungsprozessen von Kick und den beteiligten Banken/Dienstleistern. Es gibt oft einen Mindestauszahlungsbetrag, der erreicht werden muss, bevor eine Auszahlung beantragt werden kann.

Welche Rolle spielen Zahlungsabwicklungsgebühren bei den Einnahmen?

Zahlungsabwicklungsgebühren spielen eine wichtige Rolle und werden oft missverstanden. Sie werden von externen Zahlungsdienstleistern (z.B. Visa, Mastercard, PayPal) erhoben, nicht von Kick selbst. Diese Gebühren liegen typischerweise zwischen 1 % und 5 % des Bruttoumsatzes und werden vor der 95/5-Aufteilung abgezogen. Das bedeutet, dass die 95 % des Streamers auf den Netto-Umsatz berechnet werden, der nach Abzug dieser Gebühren übrig bleibt. Es ist entscheidend, dies bei der Kalkulation der tatsächlichen Einnahmen zu berücksichtigen, da diese Gebühren einen spürbaren Einfluss auf den Endbetrag haben können.

Kicks Potenzial im Streaming-Markt

Kicks aggressives Umsatzbeteiligungsmodell ist zweifellos ein Game Changer, der die Diskussion um die Creator-Vergütung im Streaming-Bereich neu entfacht hat. Es bietet Streamern eine attraktive Alternative zu den etablierten Plattformen und hat das Potenzial, die finanzielle Autonomie von Content Creatorn erheblich zu stärken. Die Möglichkeit, 95 % der Abonnement-Einnahmen zu behalten, ist ein unschlagbares Argument für viele, die über einen Plattformwechsel nachdenken oder ihre Präsenz diversifizieren möchten.

Trotz der Herausforderungen, die eine junge Plattform mit sich bringt – wie eine noch kleinere Zuschauerschaft oder eine weniger ausgereifte Infrastruktur – überwiegen für viele Streamer die Vorteile des finanziellen Anreizes. Kicks Strategie könnte den gesamten Markt unter Druck setzen, die eigenen Umsatzmodelle zu überdenken und fairer zu gestalten, was letztendlich allen Content Creatorn zugutekommen würde.

Für Streamer, die bereit sind, die Chancen zu nutzen und die potenziellen Nachteile in Kauf zu nehmen, bietet Kick eine vielversprechende Umgebung, um ihre Leidenschaft zum Beruf zu machen oder ihre bestehenden Einnahmen zu maximieren. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Plattform langfristig entwickelt und ob sie ihr Versprechen einer "Creator-First"-Mentalität dauerhaft einlösen kann. Eines ist jedoch sicher: Kick hat bereits jetzt einen nachhaltigen Einfluss auf die Streaming-Welt hinterlassen und wird weiterhin eine wichtige Rolle in der Debatte um faire Creator-Vergütung spielen.

About the author

StreamHub Editorial Team — practicing streamers and editors focused on Kick/Twitch growth, OBS setup, and monetization. Contact: Telegram.

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