Streamer Blog Kick Die aktuelle Streaming-Landschaft: Ein Wettbewerb der Giganten und Herausforderer

Die aktuelle Streaming-Landschaft: Ein Wettbewerb der Giganten und Herausforderer

Die Welt des Live-Streamings ist seit ihrer Entstehung in ständiger Bewegung, doch selten zuvor haben wir einen so deutlichen Wandel in der Loyalität von Content-Erstellern erlebt wie in den letzten Monaten. Über Jahre hinweg galt Twitch als der unangefochtene Gigant, die erste Adresse für Millionen von Streamern und Zuschauern weltweit. Doch der Glanz des lilafarbenen Riesen scheint angesichts neuer Herausforderer, insbesondere der Plattform Kick, zu verblassen – zumindest für einen wachsenden Teil der Streaming-Community. Dieser Artikel analysiert die tiefgreifenden Gründe, die Streamer dazu bewegen, ihre digitale Heimat zu wechseln oder zumindest ihre Strategie zu überdenken. Wir beleuchten die Versprechen von Kick, die Herausforderungen, die ein solcher Wechsel mit sich bringt, und was dies für die Zukunft der gesamten Branche bedeutet. Es ist eine Entwicklung, die nicht nur die Einnahmen der Streamer beeinflusst, sondern auch die Art und Weise, wie Inhalte geschaffen, konsumiert und moderiert werden. {}

Die aktuelle Streaming-Landschaft: Ein Wettbewerb der Giganten und Herausforderer

Die Streaming-Landschaft war lange Zeit von der Dominanz weniger großer Akteure geprägt. Twitch, im Besitz von Amazon, hat sich über ein Jahrzehnt als Synonym für Live-Streaming etabliert. Es bot eine ausgereifte Infrastruktur, eine riesige Zuschauerschaft und vielfältige Monetarisierungsoptionen. YouTube Live, der Streaming-Arm des Videoriesen Google, war stets ein starker Konkurrent, der vor allem durch seine Integration in das bestehende YouTube-Ökosystem punktete. Kleinere Plattformen versuchten immer wieder, Fuß zu fassen, konnten sich aber selten langfristig etablieren. Die Jahre der Pandemie beschleunigten das Wachstum der Branche exponentisch, brachten aber auch die Grenzen und Schwachstellen der etablierten Plattformen ans Licht. Streamer beklagten sich über inkonsistente Moderationsentscheidungen, mangelnde Transparenz bei der Monetarisierung und vor allem über eine Umsatzbeteiligung, die von vielen als unfair empfunden wurde. In dieses Klima der Unzufriedenheit trat Kick auf den Plan und versprach, die Spielregeln neu zu schreiben.

Die Schmerzpunkte etablierter Plattformen

Bevor wir uns Kick widmen, ist es wichtig, die Faktoren zu verstehen, die Streamer überhaupt erst zum Nachdenken über einen Wechsel bringen:
  • Umsatzbeteiligung: Lange Zeit bot Twitch eine 50/50-Umsatzbeteiligung bei Abonnements an, was für viele Content-Ersteller als unzureichend empfunden wurde, insbesondere im Vergleich zu anderen digitalen Einnahmemodellen. Zwar wurden für Top-Streamer 70/30-Modelle eingeführt, diese waren jedoch an strenge Bedingungen geknüpft und nicht für die breite Masse zugänglich.
  • Moderation und Content-Richtlinien: Streamer berichteten oft von undurchsichtigen oder willkürlichen Banns, die zu plötzlichem Einnahmeverlust und Frustration führten. Die Richtlinien schienen manchmal unklar und die Kommunikationswege mit dem Support langwierig.
  • Entdeckung und Wachstum: Auf einer überfüllten Plattform wie Twitch fällt es neuen Streamern zunehmend schwer, eine Sichtbarkeit zu erreichen und eine Community aufzubauen, ohne bereits eine bestehende Anhängerschaft mitzubringen.
  • Werbung und Brand Deals: Die Integration von Werbung und die Möglichkeiten für direkte Brand Deals waren oft komplex und nicht immer optimal für alle Streamer zugänglich.
Diese Faktoren schufen einen fruchtbaren Boden für eine Plattform, die bereit war, einen radikal anderen Ansatz zu verfolgen.

Kick im Detail: Was ist anders und warum lockt es Streamer an?

Kick, gestartet im Dezember 2022, hat schnell Aufmerksamkeit erregt und sich als ernstzunehmender Konkurrent positioniert. Die Plattform ist im Besitz von Easygo Entertainment und wird maßgeblich von den Gründern der Krypto-Glücksspielseite Stake.com finanziert. Diese Verbindung ist sowohl ein Alleinstellungsmerkmal als auch ein Punkt der Kontroverse, der im weiteren Verlauf noch beleuchtet wird.

Umsatzbeteiligung: Der Hauptanreiz

Der unbestreitbar größte Lockvogel für Streamer, sich Kick zuzuwenden, ist das Versprechen einer revolutionären Umsatzbeteiligung. Kick wirbt mit einer 95/5-Umsatzbeteiligung, was bedeutet, dass 95% der Einnahmen aus Abonnements direkt an den Streamer gehen und nur 5% bei der Plattform verbleiben. Dies steht in krassem Gegensatz zu den Standardmodellen etablierter Konkurrenten.

Um die Tragweite dieses Unterschieds zu verdeutlichen, betrachten wir eine Beispielrechnung:

Plattform Umsatzbeteiligung (Streamer/Plattform) Einnahmen Streamer bei 1000 € Abonnements Einnahmen Plattform bei 1000 € Abonnements
Kick 95% / 5% 950 € 50 €
Twitch (Standard) 50% / 50% 500 € 500 €
Twitch (Prime/Partner, max.) 70% / 30% 700 € 300 €
YouTube Live 70% / 30% 700 € 300 €
Diese Tabelle zeigt eindrücklich, dass Streamer auf Kick potenziell deutlich höhere Einnahmen erzielen können. Für viele Streamer, die ihren Lebensunterhalt mit Content-Erstellung bestreiten oder dies anstreben, ist dies einGame-Changer.

Moderationsrichtlinien und Content-Freiheit

Ein weiterer Punkt, der Kick für einige attraktiv macht, ist die (zumindest anfänglich wahrgenommene) größere Content-Freiheit und eine weniger restriktive Moderationspolitik im Vergleich zu Twitch. Während Twitch in der Vergangenheit oft für seine strengen und manchmal inkonsistenten Regeln kritisiert wurde, die von der Kleiderordnung bis zu Sprachregelungen reichten, scheint Kick einen liberaleren Ansatz zu verfolgen. Dies zieht insbesondere Streamer an, die sich von den Twitch-Regeln eingeschränkt fühlen oder ein Nischenpublikum bedienen, dessen Inhalte auf Twitch potenziell problematisch wären. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass diese Freiheit auch eine Kehrseite hat: Die potenzielle Anziehung von Inhalten, die von einem breiteren Publikum oder Werbetreibenden als kontrovers oder unangemessen angesehen werden könnten. Kick hat zwar Richtlinien gegen illegale Inhalte, Hassrede und Belästigung, die Durchsetzung und Interpretation dieser Regeln sind jedoch entscheidend und werden von der Community genau beobachtet.

Monetarisierungsoptionen jenseits von Abonnements

Neben der attraktiven Umsatzbeteiligung bei Abonnements bietet Kick auch andere gängige Monetarisierungswege:
  • Spenden/Bits: Zuschauer können Streamer direkt über eine In-Plattform-Währung unterstützen, ähnlich den "Cheer"-Funktionen anderer Plattformen. Auch hier ist die Umsatzbeteiligung für Streamer oft vorteilhafter.
  • Werbung: Obwohl Kick noch in den Kinderschuhen steckt, gibt es Pläne für ein robustes Werbemodell. Die Attraktivität für Werbetreibende hängt jedoch stark von der Entwicklung der Content-Qualität und der Moderation ab.
  • Sponsoring und Brand Deals: Streamer können, wie auf anderen Plattformen auch, direkte Sponsoring-Verträge mit Marken abschließen. Eine höhere Einnahmequote aus Abos kann hier auch eine bessere Verhandlungsposition schaffen, da der Streamer weniger auf Plattformwerbung angewiesen ist.

Plattform-Eigentümer und Finanzierung

Die Verbindung von Kick zu Stake.com, einer großen Online-Glücksspielplattform, ist ein zweischneidiges Schwert. Einerseits sichert diese Finanzierung eine solide Basis und ermöglicht die aggressiven Umsatzbeteiligungsmodelle, die andere Plattformen nicht bieten können oder wollen. Andererseits wirft sie Fragen hinsichtlich der Content-Ausrichtung und der Attraktivität für bestimmte Werbetreibende und Zuschauer auf, die Glücksspiel kritisch sehen. Kick selbst erlaubt das Streamen von Glücksspielinhalten, was auf Twitch strenger reguliert ist. Dies ist ein weiterer Faktor, der bestimmte Streamer anzieht und andere abschreckt.

Vergleich: Kick vs. Twitch – Eine detaillierte Analyse

Der Wechsel zu einer neuen Plattform ist selten eine einfache Entscheidung. Streamer müssen die potenziellen Gewinne gegen die Risiken abwägen. Hier eine detaillierte Gegenüberstellung.

Vorteile von Kick für Streamer

  • Signifikant höhere Einnahmen: Die 95/5-Umsatzbeteiligung ist der unschlagbare Hauptvorteil, der das Potenzial hat, die finanzielle Situation vieler Streamer erheblich zu verbessern.
  • Potenziell schnellere Wachstumsraten: Da Kick noch eine jüngere Plattform ist und weniger Streamer hat, kann die Sichtbarkeit für neue Content-Ersteller höher sein. Das Entdeckungspotenzial ist größer, da die Konkurrenz noch nicht so dicht ist wie auf Twitch.
  • Direkterer Austausch mit der Plattform: Kleinere Plattformen bieten oft die Möglichkeit, direkter mit den Entwicklern und dem Support-Team zu interagieren, Feedback zu geben und die Entwicklung der Plattform mitzugestalten.
  • Frisches Publikum: Kick zieht ein neues Publikum an, das möglicherweise offener für neue Streamer und Inhalte ist, als das oft gesättigte Publikum auf Twitch.
  • Flexibilität bei Inhalten: Für bestimmte Nischeninhalte (z.B. Glücksspiel) oder Streamer, die sich von den strengeren Twitch-Regeln eingeschränkt fühlen, bietet Kick mehr Freiraum.

Herausforderungen und Nachteile von Kick

  • Kleinere Zuschauerbasis: Der größte Nachteil ist derzeit die deutlich geringere Gesamt-Zuschauerzahl im Vergleich zu Twitch. Auch wenn die Wachstumsraten hoch sind, ist das absolute Potenzial für Reichweite (noch) kleiner.
  • Unklarheit bei der Marken- und Werbetreibenden-Sicherheit: Die Verbindung zu Glücksspiel und die noch junge Moderationspolitik könnten dazu führen, dass große Marken zögern, auf Kick zu werben oder Deals mit Kick-Streamern abzuschließen. Dies könnte die Einnahmen aus externen Quellen schmälern.
  • Weniger ausgereifte Infrastruktur: Als junge Plattform hat Kick noch nicht die gleiche technische Reife, Stabilität und die Fülle an Tools und Features, die Twitch über Jahre entwickelt hat (z.B. Integrationen von Drittanbieter-Bots, Extensions, etc.).
  • Unsichere Langzeitstabilität: Die langfristige Vision und Stabilität einer so jungen und aggressiv finanzierten Plattform ist noch nicht vollständig absehbar.
  • Entdeckbarkeit für bestimmte Inhalte: Während die geringere Konkurrenz ein Vorteil sein kann, muss sich das Empfehlungssystem von Kick erst noch beweisen. Ohne eine riesige organische Reichweite kann es trotzdem schwer sein, gefunden zu werden.

Um die Unterschiede nochmals zusammenzufassen, hier ein Vergleich der wichtigsten Aspekte:

Merkmal Kick Twitch
Umsatzbeteiligung (Subs) 95% Streamer / 5% Plattform 50% Streamer / 50% Plattform (Standard), 70/30 für Top-Partner
Zuschauerbasis Deutlich kleiner, aber wachsend Weltweit führend, sehr groß
Content-Regeln Tendenziell liberaler, erlaubt Glücksspiel Strenger, oft als restriktiv empfunden, Glücksspiel stärker reguliert
Infrastruktur/Tools Noch im Aufbau, weniger ausgereift Sehr ausgereift, viele Drittanbieter-Integrationen
Monetarisierung (Werbung) Potenzial, aber noch nicht etabliert Etabliert, aber Streamer-Anteil geringer
Entdeckungspotenzial Höher für Neueinsteiger durch weniger Konkurrenz Schwer für Neueinsteiger durch Überfüllung
Marken-Image/Werbetreibende Glücksspiel-Assoziation kann abschreckend wirken Etabliert, aber auch hier Herausforderungen

Die Monetarisierung auf Kick optimieren

Für Streamer, die den Schritt zu Kick wagen oder Multi-Streaming betreiben, gibt es spezifische Strategien, um den Erfolg auf der neuen Plattform zu maximieren.

Content-Strategie für Kick

  • Nischen finden und besetzen: Überlegen Sie, welche Art von Inhalten auf Kick besonders gut ankommen könnte oder wo es noch Lücken gibt. Die liberaleren Content-Regeln könnten neue Möglichkeiten eröffnen.
  • Cross-Promotion nutzen: Wer bereits eine Community auf Twitch, YouTube oder sozialen Medien hat, sollte diese aktiv dazu ermutigen, auch auf Kick vorbeizuschauen. Planen Sie spezielle Events oder Streams nur für Kick.
  • Experimentieren: Seien Sie nicht scheu, verschiedene Formate und Interaktionsstile auszuprobieren. Die Kick-Community ist jung und möglicherweise offen für Neues.

Community-Aufbau und Interaktion

Auch auf Kick ist eine engagierte Community der Schlüssel zum Erfolg. Nutzen Sie die Möglichkeiten der Plattform:

  1. Aktive Chat-Interaktion: Seien Sie präsent im Chat, sprechen Sie Ihre Zuschauer direkt an und fördern Sie die Diskussion.
  2. Discord-Integration: Erstellen Sie einen Discord-Server und verknüpfen Sie ihn mit Ihrem Kick-Kanal, um Ihrer Community einen Ort außerhalb der Streams zu bieten.
  3. Spezielle Community-Events: Veranstalten Sie Zuschauer-Spiele, Q&As oder andere interaktive Formate, die Ihre Community stärken.

Externe Tools und Marketing

Um die Reichweite und das Wachstum auf Kick zu beschleunigen, sind externe Marketing- und Promotion-Strategien unerlässlich. Dienstleister wie streamhub.shop können eine wertvolle Unterstützung darstellen. Sie bieten professionelle Services, um die Sichtbarkeit Ihres Kanals zu erhöhen und organisch neue Zuschauer zu gewinnen, was gerade auf einer aufstrebenden Plattform wie Kick von Vorteil sein kann. Durch gezielte Marketingmaßnahmen können Sie sich von der Masse abheben und Ihr Wachstumspotenzial voll ausschöpfen. Weitere externe Tools umfassen:
  • Social Media Präsenz: Nutzen Sie Plattformen wie X (ehemals Twitter), Instagram, TikTok und YouTube, um Ihre Streams zu bewerben und Highlights zu teilen.
  • Networking: Verbinden Sie sich mit anderen Streamern auf Kick und im breiteren Streaming-Ökosystem. Kooperationen können neue Zielgruppen erschließen.
  • SEO für Streams: Optimieren Sie Ihre Stream-Titel und Beschreibungen mit relevanten Keywords, damit Zuschauer Ihre Inhalte leichter finden können.

Ist der Wechsel zu Kick für jeden Streamer sinnvoll?

Die Antwort ist ein klares: Es kommt darauf an. Ein Wechsel ist nicht für jeden Streamer die richtige Entscheidung und sollte sorgfältig abgewogen werden.

Faktoren, die Sie berücksichtigen sollten:

  • Ihre aktuelle Zuschauerbasis: Haben Sie bereits eine große, loyale Community auf Twitch, die Ihnen folgen würde? Oder sind Sie ein kleiner Streamer, der ohnehin nach neuen Wachstumschancen sucht?
  • Ihre Inhalte: Passen Ihre Inhalte zum (noch) jungen und sich entwickelnden Publikum von Kick? Gibt es Aspekte Ihrer Inhalte, die auf Kick mehr Freiheit genießen könnten?
  • Ihre finanziellen Ziele: Sind die höheren Einnahmen aus Abonnements Ihr primäres Ziel, auch wenn dies möglicherweise mit einem vorübergehenden Rückgang der Zuschauerzahlen einhergeht?
  • Ihre Risikobereitschaft: Sind Sie bereit, die Unsicherheiten einer neuen Plattform in Kauf zu nehmen, um potenzielle Vorteile zu erzielen?
Viele Streamer entscheiden sich für eine Multi-Streaming-Strategie, bei der sie gleichzeitig auf Twitch und Kick streamen. Dies ermöglicht es, die Vorteile beider Plattformen zu nutzen, ohne sich vollständig von der etablierten Reichweite zu lösen. Allerdings erfordert Multi-Streaming auch mehr Aufwand in der Verwaltung von Chat und Interaktion.

Zukunftsaussichten und Branchentrends

Der Aufstieg von Kick ist mehr als nur die Geschichte einer neuen Plattform; er ist ein Indikator für einen breiteren Trend in der Streaming-Branche. Er zeigt, dass Streamer zunehmend bereit sind, Plattformen zu verlassen, die ihre Bedürfnisse nicht ausreichend erfüllen. Dies könnte Twitch und andere etablierte Player dazu zwingen, ihre Strategien zu überdenken und ihre Angebote für Content-Ersteller attraktiver zu gestalten. Wir könnten in Zukunft eine stärkere Fragmentierung der Streaming-Landschaft erleben, in der Streamer nicht mehr an eine einzige Plattform gebunden sind, sondern ihre Inhalte über mehrere Kanäle verteilen. In diesem Szenario werden Tools und Services, die Kanalwachstum und Reichweite auf verschiedenen Plattformen unterstützen, wie sie beispielsweise von streamhub.shop angeboten werden, immer wichtiger. Sie ermöglichen es Streamern, ihre Präsenz effektiv zu managen und ihr Publikum aufzubauen, unabhängig davon, wo sie ihre Live-Inhalte streamen. Die Konkurrenz ist gut für die Content-Ersteller. Sie fördert Innovation, drückt auf die Margen der Plattformen und kann zu besseren Bedingungen für diejenigen führen, die das Herzstück der Branche bilden: die Streamer selbst. Die kommenden Jahre werden zeigen, ob Kick seinen anfänglichen Schwung beibehalten und sich als langfristiger Hauptakteur etablieren kann, oder ob es als Katalysator dient, der die etablierten Giganten zu notwendigen Veränderungen zwingt.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie hoch ist die Umsatzbeteiligung bei Kick?

Kick bietet eine sehr attraktive Umsatzbeteiligung von 95% für den Streamer und 5% für die Plattform bei Abonnements. Dies ist deutlich höher als die Standardbeteiligung auf Plattformen wie Twitch oder YouTube Live.

Kann ich gleichzeitig auf Twitch und Kick streamen (Multi-Streaming)?

Ja, Multi-Streaming ist auf Kick generell erlaubt und wird von vielen Streamern genutzt, um die Reichweite auf beiden Plattformen zu maximieren. Beachten Sie jedoch die spezifischen Richtlinien von Twitch, die manchmal exklusive Streaming-Vereinbarungen für Partner vorsehen können. Für die meisten Affiliate-Streamer ist Multi-Streaming jedoch unproblematisch.

Welche technischen Anforderungen gibt es für das Streaming auf Kick?

Die technischen Anforderungen für das Streaming auf Kick sind vergleichbar mit denen anderer Plattformen. Sie benötigen eine stabile Internetverbindung, einen leistungsstarken PC und eine Streaming-Software wie OBS Studio oder Streamlabs Desktop. Kick unterstützt die gängigen Streaming-Protokolle (RTMP).

Wie sicher ist Kick für meine Zuschauer und mich?

Kick hat Richtlinien gegen Hassrede, Belästigung und illegale Inhalte. Wie bei jeder Plattform hängt die Sicherheit stark von der Moderation und der Durchsetzung dieser Regeln ab. Die Plattform ist noch jung und entwickelt ihre Moderationssysteme stetig weiter. Streamer sollten ihre eigenen Moderationstools und -teams einsetzen, um ihre Community sicher zu halten.

Wie kann ich meine Reichweite auf Kick schnell erhöhen?

Um Ihre Reichweite auf Kick zu erhöhen, sollten Sie eine klare Content-Strategie verfolgen, aktiv mit Ihrer Community interagieren und Cross-Promotion auf anderen sozialen Medien betreiben. Darüber hinaus können professionelle Services, wie sie streamhub.shop anbietet, Ihnen helfen, Ihre Sichtbarkeit zu steigern und gezielt neue Zuschauer zu erreichen. Networking mit anderen Streamern und die Nutzung von SEO-Strategien für Ihre Stream-Titel sind ebenfalls effektive Methoden.

Fazit

Der Wechsel von Streamern zu Kick ist ein klares Signal für die gesamte Branche: Content-Ersteller fordern bessere Bedingungen. Die verlockende 95/5-Umsatzbeteiligung von Kick ist ein starkes Argument, das die finanzielle Realität vieler Streamer grundlegend verändern könnte. Doch jenseits der Zahlen gibt es auch andere Faktoren wie die Wahrnehmung von Content-Freiheit und das Potenzial für schnelleres Wachstum, die eine Rolle spielen. Gleichzeitig bringt der Wechsel zu einer neuen Plattform Herausforderungen mit sich: eine kleinere Zuschauerbasis, eine noch im Aufbau befindliche Infrastruktur und Fragen bezüglich der Langzeitstabilität und des Markenimages. Für viele Streamer ist Multi-Streaming die pragmatischste Lösung, um die Vorteile beider Welten zu nutzen. Die Streaming-Landschaft ist in Bewegung, und der Wettbewerb ist härter denn je. Diese Dynamik wird letztlich den Streamern zugutekommen, da Plattformen gezwungen sind, sich anzupassen und attraktivere Angebote zu schaffen. Die Entscheidung für oder gegen Kick ist eine persönliche, strategische Wahl, die sorgfältige Überlegung erfordert. Aber eines ist sicher: Die Zeiten, in denen eine einzige Plattform die Regeln diktierte, könnten bald der Vergangenheit angehören.

About the author

StreamHub Editorial Team — practicing streamers and editors focused on Kick/Twitch growth, OBS setup, and monetization. Contact: Telegram.

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